KIRCHE 2019:  Den  Aufbruch wagen!
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19. August 2019

Eine hartnäckige Frau

Radiopredigt (SRF 2) zum Fest der Hl. Klara am 11. August von Silvia Huber, Theologin und Gemeindeleiterin in Malters-Schwarzenberg, Schweiz

zum Hören: https://www.radiopredigt.ch/predigten/    zum Lesen: https://www.radiopredigt.ch/wp-content/uploads/2019/08/20190811kath.pdf 

 

 

18. August 2019

"Schluss mit 'Schon immer...' -                                                                         Endlich mischt sich auch die Dogmatik konkret in die kirchlichen Nöte ein - sowohl in historischer als auch grundsätzlicher Art."

 

So beginnt Gotthard Fuchs im Christ in der Gegenwart (33/2019) seine Rezension des vom Münsteraner Theologen Michael Seewald vorgelegten Buch "REFORM Dieselbe Kirche anders denken". Beide, Rezension und Buch sind lesenswert. Gotthard Fuchs beendet seinen Artikel: "Möge das Buch besonders in allen Seelsorge-Konferenzen und Gemeindeversammlungen sorgfältig gelesen und kritisch diskutiert werden." Bliebe zu ergänzen (und zu wünschen): Mögen auch unsere Bischöfe und die Verantwortlichen in den Diözesen das Buch sorgfältig und kritisch lesen! Lesen Sie hier die Rezension!

 

 

 5. August 2019

 Kirchenfrauen auf den Barrikaden

Unter dieser Überschrift berichtet des Südkurier über die Aktionen einer Gruppe Lauchringer Frauen, die sich weder durch die Ansage eines Gesprächs mit dem Bischof noch durch üble anonyme Briefe entmutigen lassen. Sie erhalten großen Zuspruch von vielen engagierten Christinnen und Christen unserer Diözese.  Lesen Sie hier den Artikel des Südkurier mit einem Interview mit Pfarrer Peter Stengele

 

  

28. Juli 2019

 … und was ist Ihr Traum von Kirche?

•   Lesen Sie hier einen Kommentar des CHRIST IN DER GEGENWART (Nr. 30/2019) "Nur ein Traum"

 

 

 

 11. Juli 2019

 „Es ist gut, dass die Frauen in der Katholischen Kirche auf sich aufmerksam machen.“ (P. Anselm Grün, OSB)

Unter dem Titel Je suis Marie veröffentlichte CHRIST & WELT die Stellungnahmen von fünf Persönlichkeiten, die sich mit MARIA 2.0 solidarisieren.

So schreibt Pater Anselm Grün, OSB, dass eine Theologie, die sich nur darauf berufe, dass Jesus Mann war und daher nur Männer Priester sein können, unhaltbar sei. Sie gründe auf Vorurteilen. Und weiter: „Die katholische Kirche muss wirklich aufpassen, dass sie die Frauen nicht verliert, die doch zu einem großen Teil das Leben in der Kirche lebendig halten. (…) Daher tut die Kirche gut daran, die Proteste der Frauen zu hören und ernst zu nehmen."

 Prof. Heribert Prantl, ehem. Chefredakteur der Süddeutschen Zeitung, meint, dass der Protest richtig und wichtig sei, ja, er müsse sogar noch kraftvoller werden, um seinem Namen „Maria“ mehr gerecht zu werden, habe sie doch in ihrem großen Lobgesang des Magnificat von den Mächtigen gesungen, deren heutiger „patriarchaler Alleinvertretungsanspruch“ beendet werden müsse. Die Frauen von Maria 2.0 – so Heribert Prantl – seien „nicht mehr bereit, weiterzumachen, wie bisher, nämlich so, wie die Luzerner Theologin Jacqueline Keune es auf den Punkt bringt: » Frauen hören zu – Männer erteilen die Absolution. Frauen backen das Brot – Männer konsekrieren es. Frauen begleiten Kranke an die Schwelle des Todes – Männer spenden das Sakrament. Frauen leisten die Beziehungsarbeit – Männer befinden über Partnerschaft und Familie. Frauen füllen die Bänke der Gebete – Männer belegen die Sessel der Entscheider« (…) Es ist Zeit dafür, dass die katholische Kirche neu wird: weiblicher.“

Die Texte in ganzer Länge und auch die weiteren drei von Wolfgang Thierse, Jens Spahn und Hans-Jochen Vogel finden sie in Christ&Welt 29/2019 oder unter

https://www.zeit.de/2019/29/katholische-kirche-maenner-solidarisierung-frauenbewegung-maria-2-0